Blick in den Gastraum von Runurilorosanb

Gekocht wird vor den Augen der Gäste

Der Tresen zur Küche ist bewusst niedrig gehalten. Wer möchte, sieht zu, wie angerichtet wird, und kann fragen, was gerade in der Pfanne liegt. Das ist keine Inszenierung, sondern schlicht die Bauweise des Raums – und sie hat sich bewährt.

Zum Restaurant gehört eine ausgewählte Weinkarte. Die einzelnen Positionen werden auf die Speisen und die Saison abgestimmt, damit Küche und Getränke ein stimmiges Angebot ergeben.

Küche und Keller
Wo wir sind

Große Bleichen 34, 20354 Hamburg

Zwischen Rathausmarkt und Gänsemarkt gelegen, vier Minuten von der Haltestelle Gänsemarkt entfernt. Ein Parkhaus befindet sich im selben Häuserblock.

Für Gruppen

Der lange Tisch fasst vierzehn Personen

Für Geburtstage und Firmenrunden stellen wir vorab ein festes Menü zusammen. Die Absprache dauert meist ein Telefonat, den Rest übernehmen wir.

Eine Etage tiefer

Der Casino-Bereich des Hauses

Vier Tische, gedämpftes Licht, Zutritt ab 18 Jahren. Geöffnet ab 20:00 Uhr, immer nur für Gäste, die ohnehin im Haus sind.

Was den Abend ausmacht

Sechs Punkte, an denen wir uns messen lassen – im Gastraum, an der Bar und unten an den Tischen.

Offene Küche

Alles entsteht im Blickfeld der Gäste. Das diszipliniert die Küche mehr als jede Kontrolle und macht den Abend nebenbei unterhaltsam.

Ausgewählte Weine

Neunzig Positionen, ein Drittel davon aus Norddeutschland und Dänemark. Offene Weine wechseln alle zwei Wochen.

Bar bis spät

An der langen Theke wird bis eine Stunde vor Schluss gemixt. Klassiker, drei eigene Kreationen und alkoholfreie Varianten, die nicht nach Saft schmecken.

Kurze Wege

Fisch aus Cuxhaven, Gemüse aus den Vierlanden, Brot von einer Bäckerei zwei Straßen weiter. Was weiter reist, kommt selten auf die Karte.

Musik im Hintergrund

Freitags spielt ein Duo an der Bar, sonst läuft leise Aufnahme. Laut wird es bei uns grundsätzlich nicht.

Spiel als Zugabe

Der Casino-Salon ist ein ruhiger Nebenraum, kein Hauptprogramm. Wer nach dem Essen geht, verpasst nichts.

90+

Positionen auf der Weinkarte

42

Plätze im Gastraum, bewusst nicht mehr

11

Jahre an der Große Bleichen

Kein Konzept, sondern eine Gewohnheit

Wir haben nie versucht, das Haus in einem Satz zu erklären. Was hier passiert, hat sich über elf Jahre eingespielt: eine Küche, die man sieht, eine Bar, an der man sitzen bleibt, und ein Nebenraum für alle, die den Abend noch nicht beenden wollen.

Verändert wird selten und dann in kleinen Schritten. Der Kern bleibt: ordentlich einkaufen, sauber kochen, niemanden hetzen.

  • › Karte wechselt wöchentlich, nicht saisonal auf dem Papier
  • › Offene Weine im Zwei-Wochen-Rhythmus
  • › Küchentresen ohne Trennscheibe
  • › Spielbereich erst ab 20:00 Uhr geöffnet
Bar und Theke im Runurilorosanb

Was Gäste zurückmelden

Der Platz an der Küche lohnt sich

Henrike Baumgart

Wir haben zwei Stunden zugesehen und mehr über Fisch gelernt als in jedem Kochbuch. Der Zander war exakt auf den Punkt.

Weinberatung ohne Aufschlag

Jost Wieckmann

Der Vorschlag zum Lamm war eine Flasche im unteren Preisdrittel. Das merkt man sich.

Ruhig geblieben, obwohl voll

Constanze Aldenhoff

Samstagabend, jeder Tisch besetzt – und trotzdem konnten wir uns normal unterhalten. Das gelingt in Hamburg selten.

Angenehmer Ausklang unten

Marek Tiedemann

Der Nebenraum ist klein und ohne Getöse. Genau richtig für eine Stunde nach dem Essen.